HEILPÄDAGOGISCHE INTENSIVWOHNGRUPPEN

Unsere Heilpädagogischen Intensivwohngruppen:
Wir erleben, dass die Kinder bei ihrer Aufnahme im Jugenddorf häufig von Entwicklungsbesonderheiten im Zusammenhang mit frühkindlichen Traumatisierungen geprägt sind. Viele Kinder mussten mehrere belastende Beziehungsabbrüche erleben. Häufig haben bereits Einrichtungswechsel stattgefunden.

Der Unterstützungsbedarf ist daher sehr hoch. Mit unseren differenzierten und vernetzten Betreuungs-, Förder- und Therapieangeboten für Kinder und Jugendliche im heilpädagogischen Bereich bieten wir einen Rahmen, in dem stabilisierende und tragende Beziehungen aufgebaut werden können. Außerdem möchten wir eine gelingende Entwicklung ermöglichen und gezielt und fachkompetent unterstützen.

Der Leitgedanke unserer Einrichtung „Wir bleiben dran!“ bedeutet, dass wir uns den veränderten fachlichen Anforderungen stellen, neue Konzepte umsetzen und uns auf die Beziehungssehnsüchte der Kinder einlassen.

Wir möchten einen „sicheren Ort“ zum Leben bieten.


Konzeption der Heilpädagogischen Intensivwohngruppen im Jugenddorf:
In den traumpädagogischen Wohngruppen des heilpädagogischen Bereiches können sich die Kinder und Jugendlichen im Rahmen eines hoch-strukturierten Gruppenalltags mit klarer Regel- und Grenzsetzung schrittweise stabilisieren und einen „sicheren Ort“ für sich finden. Dies bildet die Grundlage für korrigierende Beziehungs- und Bindungserfahrungen.

Um den teilweise komplex traumatisierten Kindern und Jugendlichen und ihren, aus ihrer Lebensgeschichte resultierenden, Bedürfnissen und Verhaltensstrategien im Gruppenkontext gerecht werden zu können, verfügen alle Mitarbeiter:innen über eine traumapädagogische Grundqualifikation sowie über entsprechende traumapädagogische Interventionsmöglichkeiten.

Ergänzt wird die pädagogische Arbeit in den Gruppen durch die Angebote des Traumapädagogischen Zentrums (TPZ). Individuelle und bedarfsgerechte Therapie- und Entwicklungsprozesse werden hier durch Diagnostik, Erziehungsplanung, Förderung und Krisenintervention zielgerichtet gestaltet.

Die Beschulung an der Förderschule, der Petrus-Damian-Schule, ist ebenfalls möglich.

Zielgruppe:
Unsere Angebotsstruktur im heilpädagogischen Bereich richtet sich nach dem besonderen Betreuungsbedarf traumatisierter Kinder und Jugendlicher, bei denen häufig parallel eine Bindungsstörung und nicht adäquate Sozialverhaltensstrategien diagnostiziert werden.

Rechtsgrundlage:
Die Arbeit in unseren heilpädagogischen Intensivwohngruppen erfolgt auf Rechtsgrundlage des Hilfeplanverfahrens gemäß §§ 34, 35a und 41 SGB VIII. Diese gesetzlichen Vorschriften regeln die Hilfe zur Erziehung in Vollzeitpflege und Wohngruppen, die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung sowie die Hilfe für junge Volljährige.

Ansprechpartnerin:

Julia Heide

Pädagogische Leiterin,
stellv. Einrichtungsleiterin

j.heide@jugenddorf-warburg.de

Tel.: 05641 773-119

Eliasgruppe

  • Heilpädagogische Intensivwohngruppe im Haus Nathan, Jugenddorfgelände
  • Jungen ab 6 Jahre
  • 7 Plätze
  • Betreuungsschlüssel 1:1,2

Ansprechpartnerin: Julia Heide (Pädagogische Leiterin, stellv. Einrichtungsleiterin)

Helenagruppe

  • Heilpädagogische Intensivwohngruppe im Haus Nathan, Jugenddorfgelände
  • Mädchen ab 6 Jahre
  • 7 Plätze
  • Betreuungsschlüssel 1:1,2

Ansprechpartnerin: Julia Heide (Pädagogische Leiterin, stellv. Einrichtungsleiterin)

Felixgruppe

  • Heilpädagogische Intensivwohngruppe, Jugenddorfgelände
  • Jungen und Mädchen ab 6 Jahre
  • 7 Plätze
  • Betreuungsschlüssel 1:1,2

Ansprechpartnerin: Julia Heide (Pädagogische Leiterin, stellv. Einrichtungsleiterin)

Noahgruppe

  • Koedukative Wohngruppe, Außenwohngruppe in Engar
  • ab 6 Jahre
  • 9 Plätze
  • Betreuungsschlüssel 1:1,4

Ansprechpartnerin: Julia Heide (Pädagogische Leiterin, stellv. Einrichtungsleiterin)

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